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Instrumentenanzahl:Solo + 2MS
für Violine und Orchester, Klavierauszug
Mendelssohn-Bartholdy, Felix, Nachfolgeausgabe für EB7406 | Müller, Birgit, ed | Mit dem Violinkonzert e-moll op. 64 MWV O 14, seinem letzten Solokonzert, | schuf Felix Mendelssohn Bartholdy ein Standardwerk der Violinliteratur, das | heute im Konzertrepertoire fest etabliert ist. Als der Komponist im Sommer | 1838 signalisierte, dass er 'ein Violin Concert [...] in e moll [...] im | Kopfe' | habe, war nicht nur sein Freund, der Gewandhauskonzertmeister Ferdinand | David, für den es gedacht war, euphorisch über diese Nachricht. Die 'ganze | civilisirte Violin=Welt' wartete auf dieses Konzert - und dennoch dauerte es | noch weitere sieben Jahre, bis das Ersehnte endlich im Juni 1845 bei dem | Leipziger Verlag Breitkopf & Härtel und parallel dazu in London und Mailand | im Druck erschien. Das Konzert besticht vor allem durch die neuartige | Behandlung der Solostimme, nicht nur wegen ihres markanten Einsatzes | unmittelbar zu Beginn des Kopfsatzes ohne vorangehendes Orchestertutti, | sondern auch wegen der Art ihres musikalischen Dialogs mit dem Orchester. Die | Uraufführung am 13. März 1845 im Leipziger Gewandhaus mit Ferdinand David als | Solist und unter der Leitung von Nils Wilhelm Gade diente - wie häufig bei | Mendelssohn - quasi als Korrekturdurchgang. Nach anschließenden umfangreichen | Änderungen des Komponisten, an denen auch David beteiligt war, erschien knapp | neun Monate später die erste Druckausgabe des Werkes. Mit ihr war ein | gültiger und nach dem Ermessen des Komponisten abgeschlossener Stand der | Überarbeitung erreicht, den diese Urtext-Ausgabe als Hauptfassung des Werkes | wiedergibt. | Der zum Material passende Klavierauszug enthält sowohl eine unbezeichnete | Stimme als auch eine Stimme in der bewährten Einrichtung von Igor Oistrach.VL-Breitkopf & Härtel