für gem Chor a cappella
Stenov, Michael, arr.|Seit meiner Jugend liebe ich die Musik von Heinrich Schütz und habe es immer|bedauert, dass es keine vollständige Messvertonung von ihm gibt. Erst im Jahr|2019 kam mir die Idee, dass vielleicht eine Textierung des einen oder anderen|Schütz-Werkes denkbar wäre. Fündig wurde ich bei den Motetten der Geistlichen|Chormusik op. 11 von 1648. Für Kyrie, Sanctus/Benedictus und Agnus Dei habe|ich drei fünfstimmige, für Gloria und Credo drei sechsstimmige Motetten|ausgewählt. (Für das Credo war auf Grund der Länge des Textes eine Koppelung|von zwei Motetten nötig, alle anderen Teile ließen sich mit einer einzelnen|Motette machen.) So kamen also insgesamt 6 Motetten zur Verwendung ihre|Originaltitel stehen in der Partitur. Erstaunlicherweise musste ich an der|Musik so gut wie nichts ändern es war im Großen und Ganzen so, als ob Schütz|diese Textierung bereits mitberücksichtigt hätte. Viele Stellen passen auch|tonmalerisch erstaunlich gut.|Schütz schreibt in der geistlichen Chormusik nur 5-7 Vokalstimmen vor,|Standard ist also eine a cappella-Aufführung. Allerdings war es zu dieser|Zeit durchaus üblich, passende Instrumente colla parte mit den Singstimmen|mitspielen zu lassen. Deshalb stellt der Verlag auch einen kompletten Satz|Instrumentalstimmen inklusive Orgelcontinuo bereit. Auch der Continuo ist|wesentlicher Bestandteil vieler Schützwerke und daher in diesem Zusammenhang|ohne Weiteres möglich.VL-Daniel Kunert Musik-Medienhaus