für Soli, gem Chor, 2 Violinen, 2 Violen und Bc
Rosemayer, Julia, ed|Die bekannteste Totenmesse vor Mozarts unvollendetem Requiem stammt aus der|Feder des zu seiner Zeit gefeierten Opernkomponisten Niccolò Jommelli. Die|Missa pro defunctis entstand 1756 während seiner Zeit als Kapellmeister am|Hofe des württembergischen Herzogs Carl Eugen, anlässlich des Todes der|Herzoginmutter Maria Augusta. Das Werk erfuhr in der Folge eine weite|Verbreitung und zahlreiche Wiederaufführungen. Jommelli komponierte im|neapolitanischen Stil mit einer Besetzung nur mit Streichern und Basso|continuo. Die schlichten aber wirkungsvollen Chorsätze sind teils polyphon im|Stile antico, teils mit Solo/Tutti-Wechseln und zahlreichen|Vorhaltsdissonanzen gestaltet, während die solistischen Partien den|Opernkomponisten erkennen lassen. Diese klangschöne Missa pro defunctis liegt|nun erstmals vollständig in einer kritischen Edition vor. Im Anhang werden|für bei Jommelli fehlende Textabschnitte Vertonungen aus dessen Umfeld|(Nicola Sala) angeboten.|Bekannteste Totenmesse vor Mozart|Erste kritische Edition|Wirkungsvolle Chorsätze mit zahlreichen Vorhaltsdissonanzen und|Solo/Tutti-Wechseln|Kleine Instrumentalbesetzung aus Streichern und OrgelVL-Carus Verlag