Jüdische Freunde, Dichter und Musiker. Die Jahre 1933-1949 Band 1, gebunden
Kröncke, Dietrich | Richard Strauss nationalsozialistische Verstrickungen sind kompliziert: Er|war vom November 1933 bis Juni 1935 Präsident der Reichsmusikkammer. Er war|kein Nationalsozialist, der das Regime unterstützt hat, er ließ sich aber von|diesem gern als Aushängeschild benutzen. Er emigrierte nicht, trotz seiner|jüdischen Schwiegertochter und seiner gefährdeten Enkel. Dieser Band|behandelt Strauss Verhältnis zu jüdischen Musikern, Autoren und Freunden.|Exemplarisch seien Hugo von Hofmannsthal, Stefan Zweig, Gustav Mahler, Arnold|Schönberg und Bruno Walter genannt. Es sind mehr als 250 jüdische|Persönlichkeiten, die Dietrich Kröncke hier porträtiert. Er informiert über|ihr Leben, die Zusammenarbeit mit Strauss und - in den überwiegenden Fällen -|ihre Verfolgung und Ermordung durch die Nationalsozialisten.VL-Hollitzer Wissenschaftsverlag